Mit Wertschätzung die Welt ein bisschen schöner machen

Wertschätzung - Gewaltfreie Kommunikation (GFK) für Kitas

Gerade im beruflichen Umfeld kommt Wertschätzung oft zu kurz.

Wenn Sie sich mehr Wertschätzung wünschen, gibt es unterschiedliche Strategien, sich diese zu erfüllen. So können Sie beispielsweise gezielt danach fragen, welches Bedürfnis Sie dem Gegenüber mit einer bestimmten Tätigkeit erfüllt haben. (s. Beitrag Wertschätzung aktiv einholen) Sie können aber auch versuchen, einen Wandel in Ihrem Umfeld hervorzurufen.

Wie Sie das anstellen? Ganz einfach – geben Sie Wertschätzung wann immer jemand etwas tut, das Ihnen ein Bedürfnis erfüllt.

„Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.“ (Gandhi)

Als ersten Schritt, üben Sie wahrzunehmen, wenn ein Bedürfnis erfüllt wird: Überlegen Sie sich, wer in Ihrem Arbeitsumfeld heute etwas getan hat, das Ihnen ein Bedürfnis erfüllt hat. Das kann ein Elternteil gewesen sein, das Taschentücher gespendet hat. Es kann die Kita-Leitung gewesen sein, die neue Spielgeräte bewilligt hat. Das kann eine Kollegin gewesen sein, die geholfen hat, ein Kind umzuziehen. Es kann ein Kollege gewesen sein, der frischen Kaffee aufgesetzt hat. Das kann ein Kind gewesen sein, dass sie zum Lachen gebracht hat. Vielleicht dauert es eine Weile, bis Ihnen jemand einfällt, der Ihnen heute ein Bedürfnis erfüllt hat. Lassen Sie sich Zeit.

Morgen gehen Sie aufmerksam durch den Tag. Und sollte jemand Ihnen ein Bedürfnis erfüllen, sprechen Sie direkt Ihre Wertschätzung aus. Das ist nicht nur ein einfacher Dank. Machen Sie aus einem einfachen Dank eine Wertschätzung, indem Sie das Bedürfnis ergänzen, das der andere Ihnen durch sein Tun erfüllt hat. Das ist eine wunderschöne Art der Kommunikation und Verbindung. Unten finden Sie ein paar Beispiele, wie Wertschätzungen lauten können. Bitte beachten Sie: nur wenn Sie authentisch sind, sind Ihre Wertschätzungen glaubhaft. Finden Sie Ihre eigenen Worte.

Wertschätzung - Gewaltfreie Kommunikation (GFK) für Kitas

„Martina, dass Du Luise in dem Gewusel eben die Matschhose angezogen hast, hat mich entlastet und mir den Rücken für Marco freigehalten. Das war eine tolle Unterstützung. Dankeschön.“

„Michael, Du setzt gerade neuen Kaffee auf. Das freut mich, denn das zeigt mir, dass wir alle an einem Strang ziehen. Danke.“

„Frau Göbel, das ist eine große Packung Taschentücher. Das ist für uns eine tolle Unterstützung und es trägt dazu bei, dass wir uns und die anderen Kinder noch besser vor Erkältungen schützen können. Vielen Dank.“

„Luis, über Deinen grimmigen Osterhasen freue ich mich. Ich muss jedes Mal lachen, wenn ich ihn sehe. Da bekomme ich richtig gute Laune. Danke Dir!“

Wertschätzung ist wie ein Geschenk. Sie bringt nicht nur dem Beschenkten Freude.

Und damit nicht genug. Denn mit etwas Glück und Ausdauer besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Umfeld diese Art der Kommunikation aufgreift – und so auch Sie mehr Wertschätzung erhalten.

Bleiben Sie dran. Es lohnt sich!

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