wertschätzende Kommunikation

GFK im Bildungssektor

GFK immer stärker im Bildungssektor präsent

Ich freue mich über den wachsenden Bekanntheitsgrad von GFK in der Gesellschaft und das steigende Interesse, GFK zu lernen. Besonders freut es mich, dass GFK immer stärker im Bildungssektor präsent ist. Ein Beispiel dafür: die didacta im März 2020. Die Messe didacta ist eine Bildungsmesse und die größte Fachmesse für die Bildungswirtschaft in Europa. Wie auch in den vergangenen Jahren ist GFK wieder Thema auf der diesjährigen didacta in Stuttgart. Vertreten wird sie durch den Fachverband Gewaltfreie Kommunikation e.V. Dieser ist mit einem Messestand und Fachvorträgen vor Ort. Warum Kinder… Weiterlesen »GFK immer stärker im Bildungssektor präsent

Schimpfworte

Schimpfworte, bei denen ich rot werde

„Das sind Worte, die kann ich gar nicht wiederholen.“ So die gestandene Erzieherin Sabine eines Kinderhortes. Sie ist sichtlich empört als sie berichtet, wie oft sie sich während ihrer Arbeitszeit schlimme Schimpfworte von Kindern anhören muss. Und dabei richteten sich diese Worte noch nicht einmal gegen sie, sagt sie. Das sei einfach die Art der Kinder untereinander zu kommunizieren. Sabine ist nicht nur empört. Sie ist auch wütend. Hinter der Wut, so finden wir gemeinsam heraus, steht eine große Frustration und Hilflosigkeit. Es geht ihr um Integrität, um das Respektieren… Weiterlesen »Schimpfworte, bei denen ich rot werde

In 9 Schritten zur Giraffe

Um eine Giraffe zu malen braucht es 9 Schritte. Das ist die gleiche Anzahl an Schritten, die Sie benötigen, die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) zu erlernen. Die GFK wird auch Giraffensprache genannt. Damit werden Sie in nur 9 Schritten sozusagen selbst zur Giraffe. Für alle, die die Giraffensprache im Umgang mit Kindern etablieren möchten, gibt es heute eine Malvorlage. Viel Spaß beim Giraffenzeichnen! 9 Schritte zur Giraffensprache: Erkenntnis darüber gewinnen, was die Kommunikation oft schief gehen lässt (Kommunikationsmechanismen). Beobachten statt Bewerten als Grundlage für eine gemeinsame Basis verstehen. Gefühle benennen können… Weiterlesen »In 9 Schritten zur Giraffe

Auch in der Kommunikation gilt: Kraftreserven einplanen

Jetzt mal ehrlich und unter uns: Explodieren Sie gelegentlich? Ist es Ihnen schon einmal passiert, im Eifer des Gefechtes etwas gesagt zu haben, was Ihnen später leid getan hat? Ist vielleicht schon einmal eine Beziehung zu einem Menschen durch so einen Ausbruch zerbrochen? Ich kann Sie beruhigen. Das Phänomen ist nicht unbekannt. Die Frage an dieser Stelle ist – wie können wir eigene Wutausbrüche vermeiden? Timing ist alles Viele Erwachsene haben verlernt, auf ihre Gefühle zu achten. „Schluck‘s runter!“ Kennen Sie das noch aus Kindertagen? Das mit dem Runterschlucken ist… Weiterlesen »Auch in der Kommunikation gilt: Kraftreserven einplanen

Mit Wertschätzung die Welt ein bisschen schöner machen

Gerade im beruflichen Umfeld kommt Wertschätzung oft zu kurz. Wenn Sie sich mehr Wertschätzung wünschen, gibt es unterschiedliche Strategien, sich diese zu erfüllen. So können Sie beispielsweise gezielt danach fragen, welches Bedürfnis Sie dem Gegenüber mit einer bestimmten Tätigkeit erfüllt haben. (s. Beitrag Wertschätzung aktiv einholen) Sie können aber auch versuchen, einen Wandel in Ihrem Umfeld hervorzurufen. Wie Sie das anstellen? Ganz einfach – geben Sie Wertschätzung wann immer jemand etwas tut, das Ihnen ein Bedürfnis erfüllt. „Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.“ (Gandhi)… Weiterlesen »Mit Wertschätzung die Welt ein bisschen schöner machen

Wenn Kinder traurig sind

Martha ist traurig. Ihr Papa ist ausgezogen. Sie vermisst ihn, sie vermisst ihr altes Leben mit Mama und Papa unter einem Dach. Im Hort zieht sie sich zurück. Martina, die pädagogische Fachkraft, macht sich Sorgen. Ein trauriges Kind zu sehen ist für uns schwer zu ertragen. Viele von uns springen dann schnell in ihren „Blaumann“, schnappen sich den Werkzeugkasten und wollen Reparieren. Im Handwerkskasten liegt die Ablenkung ganz oben auf. „Komm, spiel doch mit den anderen Kindern, dann wird es gleich besser.“ Im Handwerkskasten findet sich auch das Trösten: „Ist… Weiterlesen »Wenn Kinder traurig sind

Wenn Eltern ihre kranken Kinder in die Kita bringen

Es ist 07:45 Uhr. Mia wird von ihrer Mutter in die Kita gebracht. Das kleine Mädchen hustet und hat glasige Augen. Still lummert sie auf dem Arm der Mutter. Mias Mama trägt Businesskleidung und ist im Stress. Eilig setzt sie ihre Tochter auf die Bank vor den Kleiderhaken. Dann zieht sie Mia schnell Jacke und Schuhe aus und die Hausschuhe an. Sie stellt Mia auf die Füße und schiebt das sonst so quirlige Mädchen in die Froschgruppe. Simone, Mias Erzieherin, erkennt auf den ersten Blick: Mia ist krank. Kommt es… Weiterlesen »Wenn Eltern ihre kranken Kinder in die Kita bringen

„Was sagt man da?!!“

„Was sagt man da?!!“ Hand aufs Herz – wenn Sie mit Kindern arbeiten oder eigene Kinder haben – gehört dieser Satz auch zu Ihrem Repertoire? Ich habe mich unlängst dabei ertappt. An der Wursttheke. Ein Klassiker. Die nette Fleischfachverkäuferin reckt sich mit einem Stückchen Fleischwurst über die Theke. Mein Sohn nimmt dieses etwas schüchtern entgegen. Stille. Für mich peinliche Stille. Ich halte es nicht mehr aus und sage zu meinem Sohn diesen Satz: „Was sagt man da?!!“ Jetzt ist mein Sohn peinlich berührt. Artig sagt er „Danke“ und verkrümelt sich… Weiterlesen »„Was sagt man da?!!“

Du musst besser wünschen, Papa Taschenbier!

Du musst besser wünschen, Papa Taschenbier!

Bitten konkret zu formulieren ist manchmal gar nicht so einfach. Wir gehen oft davon aus, dass der andere schon weiß, was wir meinen. Leider geht das nicht immer gut. Die folgende Geschichte ist ein vergnügliches Beispiel, was unkonkrete Bitten anrichten können. Als Erzieher/in oder Eltern kennen Sie bestimmt die bezaubernden Geschichten von Paul Maar über das Sams. Darin gibt es ein Kapitel, in dem die Wunschmaschine zum Einsatz kommen soll. Das Sams hat nur noch wenige Wunschpunkte übrig. Die Wunschmaschine wurde vor einiger Zeit auf dem Dachboden verstaut. Herr Taschenbier… Weiterlesen »Du musst besser wünschen, Papa Taschenbier!

Ich will das alleine machen!

Wenn ich für Fortbildungen in Kitas vor Ort bin, stelle ich den Teilnehmern gerne folgende Frage: „Denken Sie an einen Konflikt, den Sie in der vergangenen Woche mit einem Kind hatten oder an einen Konflikt, den sie zwischen einem Elternteil und einem Kind beobachtet haben. Welches Bedürfnis glauben Sie, war bei dem Kind in Mangel? Was vermuten Sie, ist die mit Abstand meistgenannte Antwort? Genau! Autonomie.  Kinder lernen durch Nachahmung. Durch „Trial and Error“ findet Weiterentwicklung statt. Laut Prof. Dr. Hüther, einem der führenden deutschen Neurobiologen, gehört Weiterentwicklung im Sinne… Weiterlesen »Ich will das alleine machen!